Das Wesen im Walde

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Das Wesen im Walde

Beitrag von 5-eck am Di Apr 29, 2008 11:30 pm

Das ist / war die Wesensbeschreibung für Deutsch. Wie findet ihr sie?

Das Wesen im Walde


Eines Abends begab sich ein kleines Mädchen namens Leila auf den düsteren Weg in den Wald. Eigentlich wollte sie bloss ihre alte Grossmutter besuchen, die in einer kleinen Hütte im Waldesinneren wohnt. Auf einmal knisterte es in den bedrohlich ausschauenden Baumkronen über ihr. Sie erschrak und begann rascher zu laufen. Doch es nützte ihr nichts. Ein blutverschmierter Ast fiel neben ihr zu Boden. Abrupt blieb sie stehen und wollte sich auf den Heimweg begeben. Aber als sie sich um-drehte, musste sie mit Schrecken feststellen, dass eine abscheuliche Bestie ihr ge-genüberstand. Auf allen Vieren starrte das Wesen sie an. Es war wohl kaum grösser als sie selbst. Sie war von dessen Anblick in Angst und Schrecken versetzt worden und blickte nun regungslos in seine heimtückischen, leeren Augen. Wie von einem Banne besessen, musterte sie die Kreatur von Kopf bis Fuss. Seine Haut war durch sein dichtes, verzaustes Fell nicht zu erkennen. An Nahrungsmangel schien es kei-neswegs zu leiden, seine Arme und Beine waren kräftig und gut gebaut. Was es so-eben verzerrt hatte, daran mochte das Mädchen nicht denken. Die Ohren des Ge-schöpfes waren aufgerichtet und lauschten jedem noch so fernen Geräusch. Wäh-rend seine Nase leise die Angst des Mädchen in sich verschlang. Die Augen lagen in den Augenhöhlen verborgen und funkelten sie oftmals an. Noch immer vermochte Leila sich nicht zu bewegen und prägte sich seine Gestalt weiter ein. Kopf und Hals der Kreatur schienen flink. Der blutüberströmte Mund offenbarte seine scharfen, spit-zen Zähne. Seine Schultern waren breit statuiert, der Rumpf lang, wie jener eines wahren Raubtieres. Das Wesen war wegen seinem dunklen Fell aussergewöhnlich gut getarnt. An den Beinen konnte man seine Muskeln sichtlich erkennen, allzeit be-reit, um die Verfolgung auf zu nehmen. Die obszöne Kreatur besass Klauen mit lan-gen, gekrümmten und scharfen Krallen. An ihnen hingen kleine Fleischfetzen. Den Magen hatte sich Leila längst verdorben. Unbeweglich, wie sie war, verinnerlichte sie sich weitere Besonderheiten. Einen Schwanz hatte es gewiss. Dessen Länge und optimale Beweglichkeit zeichneten ihn aus. Allmählich erinnerte sich das kleine Mäd-chen an die schauerlichen Geschichten, die man sich über das Geschöpf im Dorf erzählte. Sie hatte manche von ihren Geschwistern erfahren, doch nie geglaubt… bis jetzt. Denn im Umlauf waren viele Gerüchte, die Wenigsten basierten auf einer wah-ren Begebenheit. Die Bestie sei von einer ewig anhaltenden Begierde besessen. Diese liesse sie am Leben, doch zu welchem Preis?! In Zwei gerissen erscheint es den Menschen. Mal zahm und vergnügt, zu einer anderen Zeit brutal, skrupellos und mordlustig. Ihm zu vertrauen, war seit jeher ein Fehler gewesen. Leila vermochte sich wieder zu bewegen. Nach reichlichem Überlegen wagte sie sich rückwärts von dem Monster zu entfernen. Vermutlich war heute ihr Glückstag. Denn es liess sie gewähren. Bald darauf kam sie bei der Hütte ihrer Grossmutter an. Nun wurde ihr bewusst, wen die Kreatur als letzte Malzeit zu sich nahm.
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von Karmare am Sa Mai 17, 2008 4:15 pm

lecker, hört sich sehr gut an..hast du sie selbst erfunden??
soll ich meine Geschichte auch reinstellen???
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von 5-eck am Sa Mai 17, 2008 4:42 pm

ja selbst geschrieben, klar kannst du sie reinstellen! Ich lese sie gerne vor dem Mittagessen vor, dann bleibt mehr überig!^^
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von Kenji am Fr Mai 23, 2008 12:34 am

coole Geschichte...ich stell meine auch noch rein aber in nem anderen Thema!

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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von 5-eck am Fr Mai 23, 2008 8:06 pm

oke, thx^^
Die User hier, haben irgendwie alle ne Vorliebe fürs Schreiben^^
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von Kenji am Fr Mai 23, 2008 11:12 pm

jop glaub ich auch! ich bin auch grad mitten drin! wann könnt ihr überhaupt am besten schreiben? also ich wenn ich neben bei lieder von LP höre!

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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von 5-eck am Sa Mai 24, 2008 2:00 am

ja, ich höre in letzter Zeit fast andauernd Musik, mal Radio, mal von ner CD (Gotthard) oder vom Natel...
Das übertönt die Geräusche vom PC und man schreibt einfühlsamer und es macht mehr Spass zu schreiben, egal um welche Story es sich handelt.
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von Kenji am So Mai 25, 2008 9:39 pm

jop! meine mutter sagt dann immer wie kannst du da nur schreiben?? das hält man ja im kopf nich aus! ehrlich ich könnte danicht schreiben!


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das sagt meine mutter!
ich sag aber das genaue gegenteil!
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von Karmare am Do Jun 26, 2008 11:30 am

Ich kann mich noch gut daran erinnern alles meine 2 großen Geschwister und ich alleine im Haus waren und jeder für sich selbst beschäftigt.
Mein Bruder (15) spielte Computer, meine Schwester ( 18 ) telefonierte mit ihrem Schatz und ich langweilte mich zu Tode.
Ich wollte eigentlich nach draußen zum Spielen mit Freunden, aber es Regnete, Donnerte und Blitzte ununterbrochen. Plötzlich bemerkte ich, dass das Gewitter direkt über uns war. Meine Geschwister merkten nichts davon, deshalb rannte ich erst zu meinem Bruder und sagte:
„Mach den Computer aus, das Gewitter ist direkt über uns!", aber er hörte nicht auf mich und schrie mich an:„ Halt dein vorlautes Mundwerk und lass mich in Ruhe. Denkst du wirklich ich höre auf eine 12-Jährige? Pah, wie dumm kann man noch sein?“ Dann ging ich zur Zimmertür meiner Schwester und klopfte an. „Stephanie, über uns ist ein großes Gewitter. An deiner Stelle würde ich mich jetzt von meinem Sprechpartner am Telefon verabschieden und den Hörer auflegen!“, sagte ich ihr in sorge, aber sie hörte mir nicht zu. Ich wurde sauer und holte mir alles nötige, falls ein Stromausfall auftreten würde.
Es war inzwischen 23.30 Uhr als ich müde wurde und einnickte. Plötzlich wurde ich durch einen lauten, ohrenbetäubenden Donner wachgerüttelt ich sprach auf und bemerkte, dass alles dunkel war. Ich nahm eine Taschenlampe, die ich mir zugelegt habe und schaltete sie an. Als erstes strahlte ich die Uhr an und sah, dass es erst 23.36 Uhr war und lächelte und als Zweites leuchtete ich in den Gang, der zum Computer führte. Gegenüber von dem Computerschreibtisch war der Eingang der Küche und von dort strahlte das Licht mehrerer Kerzen heraus. Ich dachte ich spiele meinen Geschwistern einen kleinen Streich, als Strafe sozusagen wegen ihrem Misstrauen meiner Warnung vor dem Gewitter.
Also ging ich zur Haustür hinaus, kletterte auf den Balkon vor der Küche und rupfte ein paar Pflanzen aus dem Boden und legte sie mir auf die schultern, klebte sie mir in die Haare und ich nahm einen Hexenhut und setzte mir ihn auf den Kopf. Zum krönenden Abschluss zog ich mir alte braune Handschuhe über die Knöchel und fertig war das perfekte Kostüm zur Rache. Sie hatten die Rollläden von den Küchenfenstern unten und ich dachte, dass es ein guter Anfang wäre, an den Rollläden zu rattern und beim ersten Mal, wenn sie raus schauen, mich zu verstecken. Beim zweiten Mal würde ich direkt davor stehen.
Nun rüttelte ich das erste Mal an den Fensterrollläden und mein Bruder schaute als Erster hinaus und er sah nichts und er lies die Ritze zusammenfallen und machte das offene Fenster wieder zu. Dann rüttelte ich ein zweites Mal, aber diesmal viel stärker und genau so stark, dass meine Schwester aufschrie. Plötzlich öffnete wieder einer von innen das Fenster, zog den Rollladen hoch und fing an zu meckern: „lass das jetzt endlich du… du….....aaaaaaah!!!“ Mein Bruder schloss schnell das Fenster und alle rannten voller Panik in den Nachbarraum. Mein Streich ist gelungen und ich lachte. Doch da Blitzte es wieder und gleich darauf ein ohrenbetäubender Donner. Ich blickte hinter mir und schrie auf. Ein Furcht einflößendes, schwebendes Skelett ohne Beine und rot leuchtenden Augenholen. Er umschlingte mein Hals mit seiner Kette, ich war gerade dabei mich zu erwürgen, als ich plötzlich angelehnt an der Wand meines Zimmers war und es war helllichter Tag. Ich sah auf die Uhr und bemerkte, dass es 13.21 Uhr war. Es war zum glück nur ein Traum und ich lief zu meinen Geschwistern, die in der Küche Schach spielten. Als ich vor ihnen stand schauten sie mich erst komisch an und dann lachten sie. „Was denn?“, fragte ich sie. Darauf antwortete meine Schwester in Atemnot: „Woher hast denn du diese Kleider…ha ha ha… du lebst wohl noch in der Steinzeit… ha ha ha!“ Ich sah mich im Spiegel an, der neben dem Computer seinen Platz hatte. Ich traute meinen Augen nicht! „Wie kann es sein, dass ich die Kleider an habe, die nur im Traum vorkamen?“, schrie ich entsetzt. Darauf hin mein Bruder: „REINGEFALLEN, diese Kleider haben wir dir im Schlaf angezogen. Weist du nicht mehr? Vor ungefähr einem Jahr hast du doch ein Theaterstück mit diesen Sachen aufgeführt und da hatten wir die Idee, sie dir wieder anzuziehen, hahahahahahahahahahahahahaha…!“ kurz darauf sprach ich im Gedanken: „Idioten, das nächste mal denk ich lieber nach, bevor ich in Panik ausbreche!“


des is meine geschichte^^
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Re: Das Wesen im Walde

Beitrag von Admin am Sa Jul 26, 2008 9:53 pm

Man könnte für jede Geschichte in eigenes Thema eröffnen...
na, wie wärs?

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